Ort: 1. OG / über Treppe Kaffeehaus Unternehmen Mitte Gerbergasse 30 4001 Basel
Literarische Texte gelten seit Jahrhunderten als die wichtigsten Medien für Bildung. Sie entwerfen für ihre Leser:innen Modelle der Wahrnehmung und des Verhaltens in sozialen, medialen und naturkulturellen Umwelten. In der Gegenwart aber müssen sie sich in einer Sphäre behaupten, die von Texten unklarer Genese geflutet wird. Wie navigieren wir als mit Texten arbeitende Forscher:innen, Lehrende und Studierende, Schreibende und Leser:innen in diesem unübersichtlichen Feld zwischen medialen Hype-Zyklen und tiefenzeitlich dimensionierten Erbschaften, Filterbubbles und planetarischen Verflechtungen? Wie verhalten wir uns zu Texten, die menschliche, aber auch maschinelle Ursprünge haben können? Wie gehen wir mit Schriften um, die Originale, aber auch deren Fortschreibungen oder gar Kopien von Kopien sind? Wie können wir hier geschichtsbewusste und zugleich zukunftsfähige mehr-als menschliche Perspektiven entwickeln?
Öffentliche Abendveranstaltung im Rahmen des Workshops:
Erzählen - Lernen - Bilden: Posthumanistische Aufmerksamkeitsökologien in der Lehre (Universität Basel, 17. und 18. September 2026)
Veranstaltung übernehmen als iCal
Quick Links