Ort: re:publica 2026
Trump, Musk, AfD – sie werden nicht trotz, sondern wegen ihrer Zerstörungslust gewählt. Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey gehen auf gesellschaftliche Spurensuche, was hinter dem neuen demokratischen Faschismus steckt. Und sie fragen: Was braucht ein Antifaschismus, der mehr ist als Liberalismus?
Westliche Demokratien erleben ihren tiefsten Autoritarismusschübe seit den 1930ern – ohne Massenarbeitslosigkeit, ohne offene Feindschaft zur Demokratie. Auf der Basis umfangreicher empirischer Forschung analysieren Amlinger und Nachtwey destruktive Mentalitäten in Deutschland und den USA. Aus dem Gefühl blockierter Leben und dem Zerfall des Fortschrittsversprechens erwächst ein Wunsch nach Zerstörung. Im Vortrag diskutieren sie ihre soziologische Diagnose des demokratischen Faschismus – und was ein postliberaler Antifaschismus dem entgegensetzen kann.
Im Anschluss Q&A mit dem Publikum, moderiert von Ann-Kristin Tlusty.
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