Profil

Meine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Gebieten der Gesprächs-, Text- und Medienlinguistik mit Fokus auf institutionelle Kommunikation, Variation sowie Angewandter Gesprächsforschung.

Ich interessiere mich besonders für sprachlich-kommunikative Muster in ihren institutionellen, kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten. Ich forsche zu größeren sprachlich-kommunikativen Handlungseinheiten, sogenannten Handlungskomplexen, die ich anhand authentischer Kommunikation in verschiedenen Medialitäten qualitativ rekonstruiere und vergleiche. Ich forsche zum Beraten und Helfen, zum Betreuen, zu Vermittlung und Verhandlung und zu interprofessioneller Kommunikation in beruflichen Teams und deren Wandel.

Aktuell interessiert mich besonders der Handlungskomplex des Entscheidungs- und Planungshandelns, der in verschiedenen Kontexten und Medialitäten vorkommt. Der Fokus auf solche Handlungskomplexe erlaubt es, Handeln überinstitutionell zu vergleichen und zu kontrastieren. Das ist im Hinblick auf empirisch fundierte Sprechhandlungstypologien relevant und dazu, Interdependenzen von sprachlich-kommunikativem Handeln und verschiedenen Medialitäten besser zu verstehen.

Im Bereich der Angewandten Gesprächsforschung arbeite ich aktuell zu Fragen von good practice in der institutionellen Kommunikation. Aus meiner Sicht darf und sollte man aus linguistischer Sicht (auch) bewerten und die Frage danach stellen, wie Kommunikation gelingen kann.  Wie solche good practice methodisch abgesichert und empirisch basiert ermittelt werden kann, dazu möchte ich mit meiner Arbeit einen Beitrag leisten. 

Akademische Tätigkeit

Seit 02.2016
Wissenschaftliche Assistentin Deutsche Sprachwissenschaft, Deutsches Seminar der Universität Basel

10.2019-03.2020
Vertretung der C4-Professur Sprache und Kommunikation (Barbara Job), Universität Bielefeld

Seit 03.2015
Lehrbeauftragte der TH Köln, Angewandte Sozialwissenschaften, Soziale Arbeit

09.2015 - 01.2016
Visiting Scholar an der University of Colorado, Boulder, USA

10.2009 - 01.2014
Promotionsstudium an der TU Dortmund, Titel der Dissertation: „Das anwaltliche Mandantengespräch. Linguistische Ergebnisse zum sprachlichen Handeln von Anwalt und Mandant“ (summa cum laude, betreut von Gisela Brünner)

10.2005 - 06.2009
Diplomstudium „Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft“, Universität Wien

Stipendien und Preise

  • Post-Doc-Forschungsstipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD)
  • Förderpreis Sprache und Recht 2014 der Universität Regensburg
  • Dissertationspreis der TU Dortmund 2014
  • Peter-Lang-Nachwuchspreis Geisteswissenschaften 2014
  • Promotionsstipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes

Wissenschaft und Praxis

Seit vielen Jahren bemühe ich mich, meine wissenschafltichen Ergebnisse in die untersuchten Praxisbereiche einzubringen. Dazu biete ich Vorträge, Seminare und Coachings für Personen in kommunikationsintensiven Berufen an, vor allem für  Rechtsanwälte und Anwältinnen, rechtliche Betreuer/innen und Sozialarbeiter/innen. Nähere Informationen dazu unter www.inapick.de