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SUMMARY:Regiert bei Sebastian Brant das Medium den Text? Ein medientheoreti
 scher Ansatz
DESCRIPTION:Meine Überlegungen knüpfen an den Beitrag zum Mediennarren im
  Sammelband Brant und die Kommunikationskultur um 1500 (Hg. v. Bergdolt et
  al. 2010) an. Darin habe ich die medienrhetorische Theorie aufgerufen\, d
 ie\, anders als im sonst meistens üblichen Fall in den Geisteswissenschaf
 ten nicht mit dem unklaren Plastikwort Medium arbeitet\, sondern einen the
 oretisch begründeten und diskreten Medienbegriff verwendet. In dieser The
 orie sind Medium als technische Texttragfläche und Text als semiotischer 
 Informationsträger als eigenständige und kategorisch differente Termini 
 technici abstrahiert. Angesichts dieser theoretischen Prämisse stellt sic
 h die Frage\, wie die konkreten medialen Bedingungen die Arbeit mit und am
  Text beeinflussen. Daher lauten die Leitfragen\, wie sich Medien- und Tex
 tkalküle bei Brant verhalten und ob und wie im Falle Brants das Medium di
 e verschiedenen Textkonstitutionen regiert.\\r\\nProf. Dr. Joachim Knape l
 ehrt allgemeine Rhetorik an der Universität Tübingen.\\r\\nDieser Gastvo
 rtrag findet im Rahmen der Ringvorlesung 'Sebastian Brant und der frühe B
 uchdruck in Basel. Zum 500. Todestag eines humanistischen Gelehrten' statt
 . Die Ringvorlesung findet online (live) über Zoom statt. Interessierte\,
  die sich nicht als Studierende einschreiben können\, erhalten den Zoom-L
 ink auf Anfrage (mediaevistik-germa@unibas.ch [mailto:mediaevistik-germa@u
 nibas.ch]).
X-ALT-DESC:<p>Meine Überlegungen knüpfen an den Beitrag zum <em>Mediennar
 ren</em> im Sammelband <em>Brant und die Kommunikationskultur um 1500</em>
  (Hg. v. Bergdolt et al. 2010) an. Darin habe ich die medienrhetorische Th
 eorie aufgerufen\, die\, anders als im sonst meistens üblichen Fall in de
 n Geisteswissenschaften nicht mit dem unklaren Plastikwort <em>Medium</em>
  arbeitet\, sondern einen theoretisch begründeten und diskreten Medienbeg
 riff verwendet. In dieser Theorie sind <em>Medium</em> als technische Text
 tragfläche und <em>Text</em> als semiotischer Informationsträger als eig
 enständige und kategorisch differente Termini technici abstrahiert. Anges
 ichts dieser theoretischen Prämisse stellt sich die Frage\, wie die konkr
 eten medialen Bedingungen die Arbeit mit und am Text beeinflussen. Daher l
 auten die Leitfragen\, wie sich Medien- und Textkalküle bei Brant verhalt
 en und ob und wie im Falle Brants das Medium die verschiedenen Textkonstit
 utionen regiert.</p>\n<p>Prof. Dr. Joachim Knape lehrt allgemeine Rhetorik
  an der Universität Tübingen.</p>\n<p>Dieser Gastvortrag findet im Rahme
 n der Ringvorlesung 'Sebastian Brant und der frühe Buchdruck in Basel. Zu
 m 500. Todestag eines humanistischen Gelehrten' statt. Die Ringvorlesung f
 indet online (live) über Zoom statt. Interessierte\, die sich nicht als S
 tudierende einschreiben können\, erhalten den Zoom-Link auf Anfrage (<a h
 ref="mailto:mediaevistik-germa@unibas.ch">mediaevistik-germa@unibas.ch</a>
 ).</p>
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