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SUMMARY:Praktiken lebendiger Darstellung
DESCRIPTION:Um 1800 ist der Begriff der Darstellung im ästhetischen Diskur
 s des  deutschsprachigen Raumes omnipräsent und eng verflochten mit  Vor
 stellungen von Lebendigkeit und Leben. Theorien und künstlerische  Prakti
 ken der Zeit lassen gleichermaßen erkennen\, wie sich in das  klassische
  Verständnis von künstlerischer Repräsentation als Nachahmung  lebendig
 er Handlungen in diesem Zeitraum neue Ideen einer genuin  ästhetischen L
 ebendigkeit eintragen. Während der philosophische und  rhetorische Hinter
 grund dieses Darstellungs-Begriffs\, sowie der  rhetorische\, bildkünstle
 rische und lebenswissenschaftliche Kontext des  Begriffs der Lebendigkeit 
 von der Forschung bereits bearbeitet wurden\,  möchte die darauf aufbauen
 de Tagung Darstellung und Lebendigkeit als  Aufführungsbegriffe verstehen
  und den Blick damit auf solche Praktiken  und Theorien um 1800 richten\,
  die Texte\, Bilder\, aber auch das  Theaterspiel wieder «lebendig» mac
 hen wollen und in diesem Sinne auf  eine «lebendige Darstellung» zielen.
  Auf solche performativen Praktiken\,  ihre theoretische Reflexion und ih
 re Institutionen und Akteure zielt  der Workshop\, nimmt also eine praxeo
 logische Perspektive auf «lebendige  Darstellung» ein\, die über den Zu
 gang zu Darstellungspraktiken aus  verschiedenen Kunst- und Wissensformen
  ein ihnen unterliegendes  historisches Konzept der Verlebendigung beleuch
 tet.
X-ALT-DESC:Um 1800 ist der Begriff der Darstellung im ästhetischen Diskurs
 &nbsp\;des  deutschsprachigen Raumes omnipräsent und eng verflochten mit 
  Vorstellungen von Lebendigkeit und Leben. Theorien und künstlerische  Pr
 aktiken der Zeit lassen gleichermaßen erkennen\, wie sich in&nbsp\;das  k
 lassische Verständnis von künstlerischer Repräsentation als Nachahmung 
  lebendiger Handlungen in diesem Zeitraum neue Ideen&nbsp\;einer genuin  
 ästhetischen Lebendigkeit eintragen. Während der philosophische und  rhe
 torische Hintergrund dieses Darstellungs-Begriffs\, sowie der  rhetorische
 \, bildkünstlerische und lebenswissenschaftliche Kontext des  Begriffs de
 r Lebendigkeit von der Forschung bereits bearbeitet wurden\,  möchte die 
 darauf aufbauende Tagung Darstellung und Lebendigkeit als  Aufführungsbeg
 riffe verstehen und den Blick damit auf solche Praktiken  und Theorien um 
 1800 richten\,&nbsp\;die Texte\, Bilder\, aber auch das  Theaterspiel wied
 er «lebendig» machen wollen und in diesem Sinne auf  eine «lebendige Da
 rstellung» zielen.&nbsp\;Auf solche performativen Praktiken\,  ihre theor
 etische Reflexion und ihre Institutionen und Akteure zielt  der Workshop\,
  nimmt also&nbsp\;eine praxeologische Perspektive auf «lebendige  Darstel
 lung» ein\, die über den Zugang zu Darstellungspraktiken aus  verschiede
 nen&nbsp\;Kunst- und Wissensformen ein ihnen unterliegendes  historisches 
 Konzept der Verlebendigung beleuchtet. 
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