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SUMMARY:Mediale Poetologien der Literatur
DESCRIPTION:Im Zentrum des transdisziplinären Workshops steht die Medialit
 ät literarischer und künstlerischer Sprache(n) als basale Modi\, mit den
 en ästhetische Effekte hergestellt und produziert werden. Visualität und
  Akustik\, Bild und Ton\, Skripturalität und Oralität erscheinen dabei a
 ls komplementäre Denkfiguren\, deren intrikate Vermittlung und systematis
 che Überkreuzung künstlerische Sprachen immer schon zur generativen Poie
 sis genutzt haben. Mit der Etablierung neuer\, zunächst akustischer und s
 päter digitaler Medien hat sich das Verhältnis von Mündlichkeit(en) und
  Schriftlichkeit(en) im 20. Jahrhundert verschärft.Ziel des Workshops ist
  es\, das Feld medialer Poetologien von Schriftlichkeit und Mündlichkeit 
 ausgehend von Fallbeispielen zu konturieren. Dabei beschränken wir uns ni
 cht auf literarische Texte im engeren Sinn\, sondern beziehen auch und vor
  allem die vielgestaltigen Wechselwirkungen mit anderen Kunst- und Wissens
 formen mit ein\, in denen im 20. Jahrhundert analoge mediale Verfahren Ein
 zug halten. Neben einer Reihe von theoretischen Überlegungen zur formativ
 en Rolle von Schreibpraktiken und Textpräsentationsformen (sei es als Poe
 try Slam oder als typographische Gestaltung) bilden linguistische\, philos
 ophische\, medien-\, kunst-\, film- und musikwissenschaftliche Impulse und
  Überlegungen zur Rolle der Schrift einen zentralen Bestandteil unserer i
 nterdisziplinären Exploration des begrifflichen Feldes. Weil die wissensc
 haftliche Reflexion der poetologischen Potenziale von Mündlichkeit und Sc
 hriftlichkeit als Medien der Literatur von der erst im 20. Jahrhundert sic
 h allmählich durchsetzenden Erkenntnis abhängt\, dass Schrift und Rede n
 icht alleine einen Gegensatz in der Erscheinungsform von Sprachäußerunge
 n bezeichnen\, sondern dass die Medialitäten mitunter die (literarische) 
 Konstitution und (dichterische) Gestaltung von Texten direkt betreffen\, e
 rmöglicht der Workshop auch den Blick zurück auf historische Poetologien
  des Mündlichen bzw. Schriftlichen.
X-ALT-DESC: Im Zentrum des transdisziplinären Workshops steht die Medialit
 ät literarischer und künstlerischer Sprache(n) als basale Modi\, mit den
 en ästhetische Effekte hergestellt und produziert werden. Visualität und
  Akustik\, Bild und Ton\, Skripturalität und Oralität erscheinen dabei a
 ls komplementäre Denkfiguren\, deren intrikate Vermittlung und systematis
 che Überkreuzung künstlerische Sprachen immer schon zur generativen Poie
 sis genutzt haben. Mit der Etablierung neuer\, zunächst akustischer und s
 päter digitaler Medien hat sich das Verhältnis von Mündlichkeit(en) und
  Schriftlichkeit(en) im 20. Jahrhundert verschärft.<br /><br />Ziel des W
 orkshops ist es\, das Feld medialer Poetologien von Schriftlichkeit und M
 ündlichkeit ausgehend von Fallbeispielen zu konturieren. Dabei beschränk
 en wir uns nicht auf literarische Texte im engeren Sinn\, sondern beziehen
  auch und vor allem die vielgestaltigen Wechselwirkungen mit anderen Kunst
 - und Wissensformen mit ein\, in denen im 20. Jahrhundert analoge mediale 
 Verfahren Einzug halten. Neben einer Reihe von theoretischen Überlegungen
  zur formativen Rolle von Schreibpraktiken und Textpräsentationsformen (s
 ei es als Poetry Slam oder als typographische Gestaltung) bilden linguisti
 sche\, philosophische\, medien-\, kunst-\, film- und musikwissenschaftlich
 e Impulse und Überlegungen zur Rolle der Schrift einen zentralen Bestandt
 eil unserer interdisziplinären Exploration des begrifflichen Feldes. <br 
 /><br />Weil die wissenschaftliche Reflexion der poetologischen Potenziale
  von Mündlichkeit und Schriftlichkeit als Medien der Literatur von der er
 st im 20. Jahrhundert sich allmählich durchsetzenden Erkenntnis abhängt\
 , dass Schrift und Rede nicht alleine einen Gegensatz in der Erscheinungsf
 orm von Sprachäußerungen bezeichnen\, sondern dass die Medialitäten mit
 unter die (literarische) Konstitution und (dichterische) Gestaltung von Te
 xten direkt betreffen\, ermöglicht der Workshop auch den Blick zurück au
 f historische Poetologien des Mündlichen bzw. Schriftlichen.
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