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SUMMARY:"Was lesen und wie schreiben Patienten psychiatrischer Einrichtunge
 n um 1900? Das Korpus historischer Patiententexte (CoPaDocs)"
DESCRIPTION:Patientinnen und Patienten psychiatrischer Einrichtungen des 19
 . und frühen 20. Jahrhunderts schrieben häufig Briefe\, die aber wegen d
 er dortigen Zensurpraxis oft nicht an die intendierten Adressaten gesendet
 \, sondern in ihre Akten gelegt wurden. Diese Briefe bieten vielfältige E
 inblicke in das Schreiben und manchmal auch das Lesen von Personen untersc
 hiedlicher sozialer Schichten und mit diversen sprachlichen Kompetenzen. E
 inige der Briefe wurden erstmals im Rahmen der Erlanger Nachwuchsforscherg
 ruppe 'Flexible Schreiber in der Sprachgeschichte' systematisch erfasst un
 d transliteriert. Daraus entstand ein linguistisches Korpus aus über 4\,0
 00 deutschsprachigen Patiententexten (siehe http://copadocs.de [http://co
 padocs.de])\, dessen sozio- und variationslinguistisches Potential in dies
 em Vortrag behandelt wird.
X-ALT-DESC:<p>Patientinnen und Patienten psychiatrischer Einrichtungen des 
 19. und frühen 20. Jahrhunderts schrieben häufig Briefe\, die aber wegen
  der dortigen Zensurpraxis oft nicht an die intendierten Adressaten gesend
 et\, sondern in ihre Akten gelegt wurden. Diese Briefe bieten vielfältige
  Einblicke in das Schreiben und manchmal auch das Lesen von Personen unter
 schiedlicher sozialer Schichten und mit diversen sprachlichen Kompetenzen.
  Einige der Briefe wurden erstmals im Rahmen der Erlanger Nachwuchsforsche
 rgruppe 'Flexible Schreiber in der Sprachgeschichte' systematisch erfasst 
 und transliteriert. Daraus entstand ein linguistisches Korpus aus über 4\
 ,000 deutschsprachigen Patiententexten (siehe&nbsp\;<a href="http://copado
 cs.de">http://copadocs.de</a>)\, dessen sozio- und variationslinguistische
 s Potential in diesem Vortrag behandelt wird.</p>
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